- Geschirr nicht unter fließendem Wasser spülen.
- Bei normal verschmutzter Wäsche reichen 30°C bis 40°C.
- Luft ist der günstigste Wäschetrockner. Den Wäschetrockner nur in Ausnahmefällen benutzen.
- Die Wäsche gut vorschleudern, zu empfehlen ist eine Schleuderdrehzahl von mindestens 1.200 Umdrehungen pro Minute. Dadurch senken Sie den Stromverbrauch für die Trocknung im Wäschetrockner erheblich.
- Immer die ganze Füllmenge von Waschmaschinen, Wäschetrocknern und Geschirrspül-maschinen nutzen.
- Beim Kochen und Braten die Töpfe und Pfannen immer mit einem Deckel abdecken.
- Gerichte mit langer Garzeit im Schnellkochtopf zubereiten.
- Restwärme nutzen: Kochplatte und Backofen vor Ende der Garzeit der Gerichte abschalten.
- Moderne Elektrogeräte wie Computer, Fernseher, Videogeräte, Anrufbeantworter, etc. verbrauchen auch im Standby - Modus erhebliche Mengen an Strom. Deswegen sollten diese immer durch den Netzschalter am Gerät ausgeschaltet werden. Eine große Hilfe ist hier eine Mehrfachsteckdose, mit der Sie mit einem Ein- Aus- Schalter gleich mehrere Geräte vom Netz trennen können.
- Notebooks, schnurlose Telefone und Handys verbrauchen unnötig Strom, wenn sie dauernd am Netz bzw. auf der Ladestation hängen, da der Akku ständig aufgeladen wird und dabei Strom verbraucht. Also: Handys vom Netz und schnurlose Telefone von der Ladestation nehmen bzw. den Akku bei Netzbetrieb aus dem Notebook nehmen. Nur dann aufladen, wenn der Akku fast vollständig leer ist.
- Eine weitere gute Möglichkeit zum Energie sparen im Haushalt, ist die Verwendung von Energiesparlampen. Der höhere Preis wird durch die deutlich längere Lebensdauer und den wesentlich geringeren Stromverbrauch gegenüber herkömmlichen Glühlampen mehr als wettgemacht. Bei gleicher Leuchtleistung kann eine Energiesparlampe mehr als 60 EURO an Stromkosten sparen im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen.
- Beim Einseifen, Zähneputzen und unter der Dusche immer das Wasser abstellen, wenn es nicht mehr benötigt wird.
- Duschen statt baden. Duschen verbraucht nur einen Bruchteil der Wassermenge eines Vollbades.
- Schalten Sie kleine Elektroboiler über Nacht einfach ab, z.B. mit einer Zeitschaltuhr. Sie heizen sich danach schnell wieder auf. Größere Speicher abzuschalten, lohnt sich dagegen meist nur bei längerer Abwesenheit.
Gleiche Wärme für weniger Geld. Strom – auch für die Heizung?
Wussten Sie, dass auch Öl- und Gasheizungen in der Regel Strom verbrauchen?
Verantwortlich ist die Umwälzpumpe, die das warme Wasser von der Heizanlage zu den Heizkörpern transportiert. Sie läuft während der gesamten Heizperiode und verursacht Stromkosten von bis zu 80 € im Jahr. Fragen Sie den Fachmann, ob Ihr Heizungspumpensystem optimiert werden kann. Bei vielen Systemen kann der Stromverbrauch in nur drei Schritten um bis zu 80% gesenkt werden:
- A. Hocheffiziente Heizungspumpe der Energieeffizienzklasse A einsetzen.
- B. Laufzeit der Pumpe optimieren.
- C. Heizungssystem optimieren (hydraulischer Abgleich).
- Vermeiden Sie Dauerlüften (z.B. Kippfenster), Lüften sie statt dessen kurz (max. 10 min) kräftig durch.
- Schlafzimmer sollten wegen der vermehrten Feuchtigkeitsabgabe beim Schlafen regelmäßig jeden Morgen gelüftet werden.
- In Bädern sollte noch dem Baden oder Duschen etwas länger gelüftet werden.
- Badezimmertüren sollten immer geschlossen bleiben, damit die feuchte Luft nicht in die anderen Räume entweichen kann.